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Sicherheitsschuhe kaufen – Ratgeber und Vergleich 2018

RatgeberSicherheitsschuhe und Arbeitskleidung sind aus dem Berufsleben nicht wegzudenken. Sie müssen vor gängigen Gefahren schützen, aber dennoch angenehm zu tragen sein. Die meisten Arbeitsunfälle betreffen Fußverletzungen. Viele Berufe bringen unterschiedliche Verletzungsgefahren mit sich, die das Tragen von Sicherheitsschuhen und Arbeitskleidung erfordern.

Unser Ratgeber bietet Ihnen ausführliche Informationen, die Sie nicht nur beim Kauf sondern auch bei der Nutzung bzw. Pflege unterstützen sollen. Durch einen gezielten Vergleich haben sie sogar die Möglichkeit Geld zu sparen. Damit auch Sie mit dem passenden Schuhwerk bequem den Arbeitsalltag meistern können haben wir alle Produkte übersichtlich aufgelistet damit Sie den Überblick nicht verlieren.


Sicherheitsschuhe sind gesetzlich vorgeschrieben

Häufig ist das Tragen von Sicherheitsschuhen gesetzlich und vom Arbeitgeber vorgeschrieben. Entsprechende Normen und Zusatzbezeichnungen erfassen die unterschiedlichen Sicherheitsklassen für Arbeitskleidung.

GesetzAchten Sie auch auf die Vorschriften Ihrer Unfallversicherung. Nur wenn Sie die für Ihre Tätigkeit geforderten Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung tragen, tritt die Unfallversicherung im Schadensfall ein. Damit die vom Gesetzgeber geforderte Arbeitssicherheit eintritt, müssen Ihre Sicherheitsschuhe die Anforderungen der Europäischen Norm EN ISO 20345:2004 und des deutschen Arbeitsschutzgesetzes erfüllen.


Welche Vorteile haben Sicherheitsschuhe?

– erhöhte Sicherheit
– passende Arbeitsschuhe für unterschiedliche Gefahrenlagen
– vielseitiges Angebot
– modernes Design


Worauf beim Kauf von Sicherheitsschuhen achten?

Sicherheit der Arbeitskleidung

Die Sicherheit steht immer an erster Stelle. Der Arbeitgeber sollte eindeutige Vorgaben machen, in welchem Einsatzgebiet Arbeitskleidung und Arbeitsschuhe zu tragen sind. Mögliche Gefahren bestimmen zugleich die Sicherheitsklasse. Diese wird auch als Schutzklasse bezeichnet, die von der Basisklasse SB bis zur Schutzklasse S5 reicht. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Schutzklasse für Ihre Arbeitssicherheit angemessen ist, greifen Sie zu einer höheren Schutzklasse.

Zusatzmerkmale

ZusatzmerkmaleBeschreibende Zusatzmerkmale ergänzen die Sicherheitsklassen und verbessern die Arbeitssicherheit. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber wie ihr Arbeitstag aussieht und welche möglichen Gefahren ihr Arbeitseinsatz mit sich bringt. Zusatzmerkmale sind zum Beispiel „rutschfest“ oder „hitzeresistent“. Unser Arbeitsschuhe Ratgeber zeigt Ihnen, dass es für jedes Einsatzgebiet die passenden Sicherheitsschuhe gibt.

Tragekomfort

Arbeitsschuhe und Arbeitskleidung müssen nicht nur vor Gefahren schützen, sondern auch angenehm zu tragen sein. Es ist gar nicht so leicht, ein Modell zu finden, das beide Kriterien erfüllt. Manche Arbeitsschuhe sind besonders hochwertig verarbeitet und schützen nahezu vor allen Gefahren, sind jedoch so stabil und hart, dass die Füße und Zehen nach einiger Zeit leiden. Orientieren Sie sich an Ihrer Schuhgröße und wählen Sie dann Arbeitsschuhe, die eine Nummer größer ausfallen. Denken Sie daran, dass Sie vermutlich Wollsocken während der Arbeit tragen, die das Tragen der Schuhe angenehmer machen. Auch die richtige Breite ist ein Kriterium für einen hohen Tragekomfort, denn nur so sitzt der Fuß perfekt im Sicherheitsschuh.

Arbeitsschuhe mit Einlegesohlen

Modelle mit auswechselbaren Einlegesohlen, die auch als Laufsohlen bezeichnet werden, sind besonders praktisch, da sie den Tragekomfort erhöhen und Geld sparen. Einlegesohlen sind auch einzeln erhältlich. Mit dieser Option besteht die Möglichkeit, sich für Arbeitsschuhe zu entscheiden, die perfekt zu der eigenen Fußform passt.

Gewicht

Je höher die Schutzklasse und je höher die Gefahrenlage, desto schwerer ist das Gewicht der Arbeitsschuhe, das sich zwischen 0,5 und 2 Kilogramm bewegt. Alleine die durchtrittsichere Sohle weist ein höheres Eigengewicht auf. Es gibt leichte Sicherheitsmodelle, die mit einer Kappe aus Aluminium oder Kunststoff ausgestattet sind, um Gewicht zu sparen. Ein geringeres Gewicht erlaubt leichtere Bewegungen.

Atmungsaktive Materialien

Sicherheitsschuhe werden bei arbeitsintensiven körperlichen Arbeiten getragen, bei denen man leicht ins Schwitzen gerät. Niemand trägt gerne Schuhe, die Fußschweiß verursachen. Daher sollten Sie diesen Aspekt auch bei der Auswahl Ihrer Arbeitskleidung berücksichtigen. Arbeitsschuhe sollten aus atmungsaktiven Materialien gefertigt sein. Moderne Schuhe weisen eine Gore Tex Membran auf, die den Füßen erlauben, zu atmen und Schweißbildung verhindern. Am besten, Sie kombinieren Ihre Arbeitsschuhe mit atmungsaktiven Socken, das erhöht den Tragekomfort.

Hersteller

In Deutschland müssen alle Produkte mit dem CE-Kennzeichen versehen sein, was bestimmte hohe Standards in der Verarbeitung garantiert. Zusätzlich müssen Arbeitsschuhe gemäß der unterschiedlichen Sicherheitsklassen zertifiziert sein. Allerdings sagen diese wichtigen Details noch nichts über den Tragekomfort, das Design und den Preis der Arbeitsschuhe aus. Wenn Sie mit einem bestimmten Hersteller für Arbeitskleidung bereits gute Erfahrungen gemacht haben, sollten Sie bei diesem Modell bleiben.

Design

DesignArbeitskleidung und Sicherheitsschuhe mussten auch in der Vergangenheit bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen. Allerdings bedeutete eine derartige hochwertige Verarbeitung meistens schwere Arbeitsschuhe, die nicht selten mit einem Metallklotz Ähnlichkeit hatten. Sicherheitsschuhe für diesen Zweck hatten funktional zu sein und sollten vielseitig einsetzbar sein. Auf das Aussehen wurde weniger Wert gelegt. Das hat sich mittlerweile geändert.

Sie werden überrascht sein, wie vielseitig das Angebot ist. Manche Sicherheitsschuhe lassen sich kaum noch von einem Lederschuh, Sneakers oder Sportschuh unterscheiden.

Preis

Nachdem Sie sich über die zuvor genannten Auswahlkriterien Gedanken gemacht haben, sollten Sie auch den Preis für Arbeitskleidung nicht vernachlässigen. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 30 und 250 Euro. Der Preis hat natürlich eine unmittelbare Auswirkung auf die Qualität und Verarbeitung. Es gibt jedoch auch gute Arbeitsschuhe aus dem günstigeren Preisbereich. Hier sollten Sie sich für einen Hersteller entscheiden, der sich auf die Herstellung von Arbeitskleidung spezialisiert hat.


Wer bezahlt die Sicherheitsschuhe?

Gemäß § 3 Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine den Arbeitsumständen entsprechende Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen, die die Sicherheitsanforderungen der Arbeitsumgebung erfüllen. Zu dieser sicheren Arbeitskleidung, die als „persönliche Schutzausstattung“ bezeichnet wird, gehören Arbeitskleidung und Arbeitsschuhe. Die Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, für die Kosten dieser Arbeitskleidung aufzukommen. Allerdings sieht die Realität wie so oft anders aus. Viele Arbeitgeber kommen nicht einmal ihrer Informationspflicht bezüglich Arbeitskleidung und Sicherheit nach, geschweige denn ihrer Zahlungspflicht. Sie überlassen es ihren Mitarbeitern, sich über die Sicherheitsanforderungen zu informieren und die Arbeitsschuhe zu bezahlen.

Sicherheitsschuhe bezahlenDie meisten Betriebe gewähren einen geringen Kostenzuschuss von 30 bis 40 pro Jahr, die die Kosten für eine sichere Arbeitskleidung jedoch nicht ansatzweise decken. Arbeitskleidung ist steuerlich absetzbar, solange sie typisch für den jeweils ausgeübten Beruf ist. Der maximal absetzbare Betrag beträgt 1.000 Euro, wobei ein gängiger und üblicher Kostenrahmen für Arbeitskleidung vorliegen muss. Die Kaufbelege sind zusammen mit der Steuererklärung einzureichen.


Wie sind Sicherheitsschuhe aufgebaut?

Wie aufgebaut?Arbeitsschuhe sollen nicht nur sicher sein, sondern auch eine optimale Ergonomie aufweisen. Der Aufbau der Schuhe muss so beschaffen sein, dass sie sich an die Arbeitsbedingungen und die Füße des Trägers optimal anpassen, um Haltungsschäden und Ermüdungserscheinungen sowie damit einhergehende Folgeerkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates zu vermeiden. Der Aufbau der Sicherheitsschuhe verzeichnet einen maßgeblichen Einfluss auf die Gelenke von Füßen und Beinen sowie die Haltung des Oberkörpers. Auch die Muskulatur und die Belastung in den beanspruchten Bereichen sind davon betroffen. Gute Sicherheitsschuhe gewähren eine optimale Druckverteilung und eine ausreichende Unterstützung der Fußgelenke.

Druckverteilung

Die Druckverteilung wiederum wird durch das Aufsetz- und Abrollverhalten des Trägers beeinflusst. Ergonomisch optimal aufgebaute Sicherheitsschuhe vermeiden Fußfehlstellungen wie Senk-, Hohl- und Spreizfuß. Die häufigsten Erkrankungen aufgrund mangelnder ergonomischer Bedingungen am Arbeitsplatz betreffen die Wirbelsäule. Diese ist über die Gelenke, Knochen, Muskeln und Sehnen auch mit den Füßen verbunden. Daher hat der Aufbau der Sicherheitsschuhe einen maßgeblichen Einfluss auf die Wirbelsäule sowie die Ab- oder Zunahme von Gelenk- und Muskelbelastungen.

Sohle

Abgesehen von der Sicherheitsausstattung sind Arbeitsschuhe ähnlich aufgebaut wie normale Alltagsschuhe. Auch hinsichtlich der Optik entwickeln sich diese Schuhe, da sich die Hersteller mittlerweile an die erhöhten Kundenanforderungen angepasst haben. Durch den Einsatz innovativer Materialien wie Kunststoff, Mikrofaser und Cordura werden Sicherheitsschuhe immer leichter, ohne dabei an Arbeitssicherheit einzubüßen. Die meisten Modelle sind mit einer DUO-Sohle ausgestattet. Die Laufsohle kommt in direkten Kontakt mit dem Boden, während der obere, weiche Polsterbereich Stöße beim Laufen abfedert. Das Material ist aus Polyurethan. Bei der Fertigung wird der Schuh so in die Sohlenmaschine eingespannt, dass das Polyurethan in die Zwischenräume gepumpt und ausgehärtet wird. Durch diesen Vorgang wird die Sohle mit dem Rest des Schuhs verbunden.

Abhängig von der geforderten Schutzklasse gibt es Sicherheitsschuhe mit Stahlzwischensohle, die besonders hohe Gefahrenanforderungen erfüllt. Diese wird zwischen Laufsohle und Dämpfungssohle eingesetzt. Die Stahlzwischensohle schließt mit der Brandsohle im Inneren des Schuhs ab. Die Brandsohle ist aus Vlies oder Filz gefertigt und schließt den kompletten Fußbereich ab. Für orthopädische Modelle ist die DGUV-Regel 112-191 anzuwenden, bei der die Einlegesohle durch eine orthopädische Einlage ausgetauscht wird. Eine optimal aufgebaute Sohle garantiert ein gelenkschonendes Dämpfverhalten beim Auftreten. Die einwirkende Kraft beim Auftreten des Fußes auf den Boden verteilt sich auf die Schuhsohle und garantiert einen Kraftaufwand, der so gering so wie möglich ausfällt.

Je nach Anforderung werden unterschiedlich dichte Materialien verwendet. Geringere Dichten und ein höherer Sohlenaufbau erreichen eine höhere Dämpfung. Dabei ist darauf zu achten, dass die Dämpfung nicht zu hoch ausfällt, denn in diesem Fall verringert sich die Standfestigkeit. Meistens werden Gel- und lufteinschließende Materialien sowie strukturierte Gummisohlen verwendet. Flexkerben sorgen für eine optimale Bewegungsfähigkeit. Ein zusätzlich ausgearbeiteter Mittelfußbereich und ein eingearbeiteter Drehpunkt erlauben maximal flexible Bewegungen des ganzen Körpers.

Schaft

Ein Schaft sollte immer so aufgebaut sein, dass er Druck- und Reibungsstellen vermeidet. Zusätzliche Polsterungen können harte Übergänge und Kanten kaschieren. Atmungsaktive Materialien lassen den Füßen genügend Freiraum und vermeiden Schweißbildung. Unterstützende Elemente und bis zum Schaft erweiterte Sohlen bieten eine zusätzliche Stabilität.

Passform

Die individuelle Passform hängt von der Schuhgröße und der Fußform des Trägers ab. Träger, die Wert auf hochwertige Sicherheitsschuhe legen, achten auf ein Modell mit einem Mehrweitensystem. Der Schuhinnenraum kann an verschiedene Weiten angepasst werden. Hierzu werden verschiedene Leisten oder Einlagen eingesetzt, um den Innenraum des Schuhs zu vergrößern oder zu verkleinern. Als Messgrundlage werden der Ballenumfang auf der Höhe der Zehengrundlenke und die Fußbreite, gemessen vom Groß- bis zum Kleinzehengelenk, verwendet.


Wofür stehen die verschiedenen Sicherheitsklassen?

Alle Sicherheitsklassen garantieren eine Energieaufnahme von 200 Joule im Bereich der Zehenkappe.

SB

Einfache Ausführung ohne weitere Zusatzmerkmale für die Arbeitssicherheit

S1

Kraftstoffbeständige, antistatische Sicherheitsschuhe mit geschlossenem Fersenbereich, in dem die Energieaufnahme erfolgt.

S1P

Kraftstoffbeständige, antistatische Sicherheitsschuhe mit geschlossenem Fersenbereich, in dem die Energieaufnahme erfolgt. Eine Profilsohle und Durchtrittsicherheit sorgen für eine zusätzliche Arbeitssicherheit.

S2

Kraftstoffbeständige, antistatische Sicherheitsschuhe mit geschlossenem Fersenbereich, in dem die Energieaufnahme erfolgt. Zusätzliche Arbeitssicherheit durch Beständigkeit des gesamten Schuhs gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme.

S3

Kraftstoffbeständige, antistatische Sicherheitsschuhe mit geschlossenem Fersenbereich, in dem die Energieaufnahme erfolgt. Zusätzliche Arbeitssicherheit durch Beständigkeit des Schuhoberteils gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme. Garantierte Arbeitssicherheit durch profilierte Sohle und Durchtrittsicherheit.

S4

Kraftstoffbeständige, antistatische Sicherheitsschuhe in Stiefelform mit geschlossenem Fersenbereich, in dem die Energieaufnahme erfolgt. Wasserabweisend, Profilsohle.

S5

Kraftstoffbeständige, antistatische Sicherheitsschuhe in Stiefelform mit geschlossenem Fersenbereich, in dem die Energieaufnahme erfolgt. Wasserabweisend, Profilsohle. Durchtrittsicherheit garantiert eine zusätzliche Arbeitssicherheit.


Was bedeuten die verschiedenen Zusatzangaben für Sicherheitsschuhe?

A
antistatische Sicherheitsschuhe

C
Leitfähige Sicherheitsschuhe

E
Energieaufnahme im Bereich der Fersen

P
Durchtrittsichere Sicherheitsschuhe

CI
Sicherheitsschuhe mit Kälteisolierung

HI
Sicherheitsschuhe mit Wärmeisolierung

FO
Sicherheitsschuhe mit benzin- und ölresistenter Sohle

HRO
Verhalten der Sicherheitsschuhe gegenüber Kontaktwärme

SRA
Sicherheitsschuhe mit Rutschhemmung auf Keramikfließen und Reinigungsmitteln

SRC
Sicherheitsschuhe mit Rutschhemmung auf Glycerin und Stahlböden

WR
Gesamte Sicherheitsschuhe sind beständig gegen Wasseraufnahme und Wasserdurchtritt

WRU
Schuhoberteil ist beständig gegen Wasseraufnahme und Wasserdurchtritt


Vor welchen Gefahren schützen Sicherheitsschuhe?

Sicherheitsschuhe werden allen Berufsbereichen getragen, die mögliche Gefahren mit sich bringen. Dazu zählen Fliesenleger, Dachdecker, Maurer, Pflegekräfte, Krankenhausangestellte, Sanitäter, Elektriker, Forstarbeiter, Feuerwehrmänner sowie Mitarbeiter in Kfz, Produktion, Gastronomie und Küche.

SicherheitDie Tätigkeiten in diesen Arbeitsbereichen bringen unterschiedliche Gefahren mit sich. Die ausgesuchten Arbeitsschuhe müssen rutschhemmend sein und einen sicheren Tritt in jeder Situation bieten. Der Schuh sollte wasserabweisend sein, denn häufig wird bei Regenwetter gearbeitet. Niemand möchte schließlich mit nassen Füßen arbeiten. Gleichzeitig ist ein hochwertiges Schuhmodell durchtrittsicher, denn Nägel oder andere spitze Gegenstände können jederzeit auf dem Fußboden liegen und Verletzungsgefahren mit sich bringen.

Verletzungen und Quetschungen durch herunterfallende Gegenstände sind in jedem Handwerksberuf anzutreffen. Daher muss das Außenmaterial so solide verarbeitet sein, dass derartige Einwirkungen von allen Seiten verhindert werden.

Häufig sind Arbeitsschuhe Kontaktwärme, Hitze und Kälte ausgesetzt. Das Außenmaterial, die Sohle und die Schnürsenkel müssen diese Einwirkungen von außen aushalten können, ohne Schaden zu nehmen. Jeder Sicherheitsschuh ist mit einer Stahlkappe über den Zehen ausgestattet, die vor schmerzhaften Verletzungen durch herunterfallende Gegenstände schützt. Manchmal kommen Mitarbeiter auch mit Chemikalien in Kontakt. Daher muss nicht nur eine sichere Arbeitskleidung vorhanden sein, sondern auch geeignetes Schuhwerk, das die Füße vor dieser gefährlichen Einwirkung schützt.

StromschlagWer regelmäßig elektrische Arbeiten ausführt, setzt sich der Gefahr elektrischer Schläge aus. Diese gehen nicht nur von Stromkabeln und Steckdosen aus, sondern auch von spannungsführenden Maschinen und ähnlichen Gerätschaften. Elektrisch leitfähige Schuhe leiten die elektrostatische Aufladung ab und schützen vor Stromschlägen. Schnittschutzschuhe sind bei Waldarbeiten unerlässlich. Sie sind ausgeführt wie ein Stiefel und sorgen auf dem unebenen Grund nicht nur für einen sicheren Tritt, sondern auch vor unbeabsichtigten Schnittverletzungen durch Motorsägen und Stoßverletzungen durch diverse Werkzeuge.